Galerie Niederschlag

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Der Juli 2004 war in Deutschland geprägt von zahlreichen Schauern und Gewittern. Am 11.7. befand sich über Mitteleuropa eine ziemlich kühle und labil geschichtete, d.h. zur Bildung von Schauern/Gewittern geneigte Luftmasse. In den Mittagsstunden bildeten sich erste Schauer, wie hier westlich von Rudolstadt; der ausfallende Niederschlag ist deutlich an den so genannten Fallstreifen zu erkennen.

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Einige Minuten später ist dieser Schauer unter Verstärkung am Stadtgebiet von Rudolstadt vorbeigezogen, nun hat sich ein regelrechter Niederschlagsvorhang gebildet (rechts im Bild). Im Bildmittelgrund zu sehen ist u.a. das Schloss in Rudolstadt.

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Auf diesem Bild ist der kräftige Regen, der aus der Schauerwolke fällt, sehr deutlich an dem grauen Schleier zu erkennen. Sichtbar ist auch die für Schauer und Gewitter so typische lokale Begrenzung des Niederschlages, d.h. zwischen Starkregen und Sonnenschein liegen oftmals nur wenige hundert Meter. Die Aufnahme entstand am 11.7.04 vom Kulm bei Saalfeld (Saale) aus mit Blick auf Saalfeld.

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Auch trübes Regenwetter kann seine Reize haben, zudem wenn die Landschaft in Nebel gehüllt ist. Die Aufnahme entstand am 7.8.06 an einem kleinen Alpensee auf 1700 m Höhe nahe dem Dreiländereck Österreich/Schweiz/Italien.

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Unter bestimmten Bedingungen, wie in relativ trockener Luft, erreicht der aus den Wolken fallende Regen nicht den Erdboden, die Regentropfen verdunsten ganz einfach; so geschehen in Södertälje am 14.05.06 vormittags: Der aus den Wolken sinkende Niederschlag ist deutlich zu erkennen (Fallstreifen).

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In seltenen Fällen kann man Fallstreifen auch frei in der Atmosphäre beobachten: Auf dem Bild hat sich die noch vor wenigen Minuten niederschlagsproduzierende Wolke schneller aufgelöst als der ausfallende Niederschlag verdunstet ist. 10 Minuten nach Aufnahme des Bildes am Abend des 15.5.06 in Södertälje war von der Erscheinung nichts mehr zu sehen.

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Ausfallender Niederschlag kann insbesondere zu Sonnenauf- oder -untergang auch farblich hervorgehoben werden: Links im Bild sind Reste eines Schauers sichtbar (gleichmäßige verwaschene orange Farben), die im deutlichen Kontrast zum Rest des Himmels stehen (Södertälje 28.7.07).

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Auch auf diesem Bild ist der aus den Wolken (Schauerreste) fallende Niederschlag deutlich an den Fallstreifen zu erkennen (Södertälje, 1.8.07 gegen 21.30 Uhr).

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Und hier noch eine Wintervariante: Der aus der Wolke ausfallende Schnee erreicht in der - wie so häufig im Winter - kalten und sehr trockenen Luft nicht den Boden. Die Aufnahme entstand am 31.12.03 nachmittags in Uppsala.

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Im Winter treten bei östlichen Winden entlang der schwedischen Ostküste oft kräftige Schneeschauer auf. Diese bilden sich über dem relativ warmen Ostseewasser, welche die höhenkalte Luft labilisiert. Am Nachmittag des 21.1.06 zogen mehrerer Schauer bis ins Inland; das Bild entstand bei Rönninge südlich v. Stockholm.

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Auch in den nördlichen Skanden, der Gebirgskette entlang der norwegisch-schwedischen Grenze, gibt es diesen Effekt bei nordwestlichen Winden. Die Luft wird über dem warmen Wasser (Golfstrom) labilisiert und es bilden sich Schauer. Eine solche Wetterlage gab es am 13.2.06: Zu sehen ist ein kräftiger Schneeschauer bei Abisko in schwedisch Lappland.


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